Beim GPD-Mapping oder beim Monitoring von Räumen werden große Mengen von Klimadaten aufgezeichnet. Grenzwertverletzungen lösen dabei in der Regel Alarme aus, und Trends können in Diagrammen dargestellt werden, und über unzählige statistische Bezugsgrößen ausgewertet werden (min, max, Durchschnitt, MKT, Standardabweichung…). Oftmals reichen diese Analysen aber nicht aus, um eine aussagekräftige Bewertung der Räume oder eine ansprechende Darstellung der Klimaverläufe zu erhalten.

3D-Visualisierung als interessante Ergänzung

In diesen Fällen bietet die 3D-Visualisierung eine interessante Ergänzung. Hierbei können Änderungen von Temperatur, relative Feuchte oder absoluter Feuchte in einem Raum dreidimensional visualisiert werden.

Durch eine dynamische Darstellung der Klimamesswerte lassen sich insbesondere im zeitlichen Verlauf Rückschlüsse auf die Entstehung bzw. mögliche Ursache von Schäden an Gebäuden, Lagerwaren (Lebensmittel, medizinische Produkte) oder anderen Temperatur- bzw. Luftfeuchteempfindlichen Gegenständen (z.B. Kunstgemälde) schließen. Darüber hinaus kann so eine Auswertung unterstützend zur Planung von komplexen Belüftungsanlagen eingesetzt werden, da hierdurch die Positionierung ggf. unterschiedlicher Klimageräte wie z. B. Heizelemente, Be- und Entfeuchter, optimiert werden kann.

Installation einer 3D-Visualisierung

Festlegung der Messorte im Raum

Am Anfang einer 3D-Visualisierung steht die Zuordnung der zur Verfügung stehenden Messdaten zu den Koordinaten des Raumes. Außerdem werden Grenzwerte (Gutbereiche und Schlechtbereiche) definiert, welche dann maßgeblich für die farbliche Darstellung der Messwerte sind.

Aufzeichnen der Messdaten

Nachfolgend wird der Zeitraum der Auswertung definiert und die entsprechenden Messdaten erfasst. Die 3D-Visualisierungssoftware erstellt aus diesen Informationen dann das 3-dimensionale thermische Bild des Raumes. Zur einfacheren Orientierung innerhalb der Grafik kann ein Raumplan hinterlegt werden.

Es kann festgelegt werden, ob die grafische Auswertung mit Hilfe einer 3D (Punktematrix) oder mittels 3 x 2D-Ebenen (oben und unten, sowie eine einstellbare mittlere Ebene) dargestellt wird. Außerdem kann zwischen einer Darstellung der Temperatur, der relativen Luftfeuchte oder der absoluten Luftfeuchte differenziert werden. Alle Bereiche zwischen den fixen Messpunkten werden von der Software berechnet und entsprechend dargestellt.

Das Ergebnis

Das Ergebnis sind aussagekräftige Grafiken eines bestimmten Zeitpunktes oder beeindruckende Videos (1:1 oder im Zeitraffer) der thermischen Verhältnisse.

Fazit

Eine 3D-Visualisierung beim Mapping von Temperatur und Luftfeuchte ist überall dort sinnvoll, wo einfache Analysen nicht ausreichen und wenn ein zeitlichen Verlauf großer Datenmengen betrachten werden möchte. Hier ist eine geniale und effiziente Möglichkeit durch Features wie Zeitraffer einen schnellen und umfangreichen Überblick über seine Mapping-Ergebnisse zu bekommen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Ausführung eines Temperaturmappings. Sprechen Sie uns gerne an. Hier finden Sie weitere Infos zu unserem Mapping-Service.