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Filterüberwachung: BRIEM rüstet veraltete Differenzdruckmessgeräte einfach nach

Filter sind entscheidende Komponenten für die Qualität der Raumluft. Sie absorbieren Partikel und verbessern so die Luftqualität. Sind sie verschmutzt, reduziert sich der Durchsatz und erhöht damit den Energieaufwand, weil die Ventilatoren mehr leisten müssen. Entspricht Ihr Messgerät dem aktuellen Stand der Technik? Differenzdruck-Messgeräte ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung und zeigen klar den Filterzustand an. Im Idealfall erhält der Betreiber ein Warnsignal. Die BRIEM Steuerungstechnik GmbH hat nicht nur zuverlässige Messgeräte im Programm, die sich bei Anwendern seit Jahren erfolgreich bewähren – sondern auch eine Messsonde, mit der sich Anlagen einfach nachrüsten lassen.

TSS 82 4c frei

In Krankenhäusern, in der Lebensmittelhygiene, in der Industrieklimatisierung oder beispielsweise in Lackierkabinen muss die Raumluft eine bestimmte Qualität aufweisen. Filteranlagen sind dafür entscheidende Komponenten. Im Lüftungskanal absorbiert der Filter Partikel aus der verschmutzten Luft. Dadurch setzt er sich jedoch allmählich zu. Ist dieser verschmutzt, erfordert dies mehr Leistung der Ventilatoren und damit höhere Energiekosten. „Von außen ist der Filterzustand nicht zu erkennen“, beschreibt Matthias Alber, Key Account Manager bei der BRIEM Steuerungstechnik in Nürtingen, rund 20 Kilometer südöstlich von Stuttgart. „Die eingesetzten Filter sollten deshalb zuverlässig mit Differenzdruck-Messgeräten überwacht werden.“

Und diese funktionieren so: Der Filter stellt im Lüftungskanal einen Widerstand dar, vor dem sich die Zuluft staut. Daher misst der Sensor nach dem Filter stets einen geringeren Druck als davor. Je stärker sich der Filter zusetzt, desto höher ist die Druckdifferenz. Überschreitet diese einen definierten Grenzwert, weist das Messgerät auf den fälligen Tausch hin. Es wird nicht nur eine zu starke Verschmutzung unmittelbar angezeigt, der Betreiber erhält zudem einen Hinweis, wenn zum Beispiel der Filter gerissen oder mechanisch beschädigt ist. Dann geht die Druckdifferenz sofort auf null. „Auf diese Weise kann die Versorgung der Räume mit ungefilterter Luft über einen längeren Zeitraum verhindert werden“, erläutert Matthias Alber.

Normen fordern zuverlässige Überwachung
In allen Normen kommt der Filterüberwachung eine gesteigerte Bedeutung zu. Die Richtlinie VDI 6022 gilt zum Beispiel für Räume, in denen sich Personen mehr als 30 Tage pro Jahr oder regelmäßig länger als zwei Stunden am Tag aufhalten. Die Richtlinie fordert, die Filteranlage mit einem Messgerät auszustatten, das den aktuellen Druckverlust über den Luftfilter überwacht. Dabei muss der zuständige Mitarbeiter die Messwertanzeige deutlich ablesen können.

Die VDI 3803 behandelt Anforderungen für einen energieeffizienten und aus hygienischen Gesichtspunkten einwandfreien Betrieb. Die Richtlinie gilt für die Planung und Ausführung raumlufttechnischer Anlagen. Sie fordert unter anderem für jede Filterstufe eine Druckdifferenzanzeige mit Markierung des zulässigen Maximalwerts. Die DIN 1946-4 ist bei Planung, Bau und Abnahme der Anlagen in Gebäuden und Räumen für das Gesundheitswesen anzuwenden – also wenn medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe an Personen vorgenommen werden. Sie verlangt für die erste und zweite Filterstufe in den entsprechenden Filteranlagen je ein Differenzdruckmanometer. „Auch wenn eine Datenfernübertragung stattfindet, fordert die Richtlinien häufig eine Anzeige vor Ort ohne Sperrflüssigkeit“, sagt Matthias Alber. Sperrflüssigkeit? „Liegt eine Druckdifferenz an, verschiebt sich die Flüssigkeitssäule zu der Seite mit dem geringeren Druck. Der Niveauunterschied ist das Maß für die Druckdifferenz.“ Bei hohen Temperaturen können diese Flüssigkeiten wie Wasser oder Quecksilber verdunsten oder bei Überdruck auslaufen. Eine Messung ist somit unmöglich.

Die Filterwächter von BRIEM sind frei von Sperrflüssigkeiten – und damit überdrucksicher. Sie überstehen so auch manuelle Funktionsüberprüfungen problemlos. „Mit unseren Lösungen garantieren wir den Anwendern eine langfristige Betriebssicherheit und ersparen ihnen unnötige Wartungskosten“, beschreibt Matthias Alber. BRIEM kalibriert zudem die Messgeräte und stimmt sie so auf den jeweiligen Einsatzfall ab.

Alte Geräte ganz einfach nachrüsten
Aber was ist nun mit Anwendern, die veraltete, nicht kalibrierbare Anlagen einsetzen, oder mit Sperrflüssigkeiten arbeiten? Dazu hat BRIEM, neben einer Reihe von verschiedenen Messgeräten, das TSS-82-Set im Programm, mit dem eine kosteneffiziente Nachrüstung möglich ist. Bei dieser Lösung handelt es sich um ein 100 Millimeter langes Messingrohr. Die neuartige Neopren-Tülle stellt einen vibrationsfreien und luftdichten Sitz in allen Wandmaterialien wie Metall oder Kunststoff sicher. Die Tüllen sind schwingungsdämpfend, elektrisch isolierend und temperaturbeständig von -30 bis +80 Grad Celsius. „Die Sonden lassen sich jederzeit wieder leicht entfernen oder bei Nichtgebrauch verschließen“, sagt Matthias Alber.

Die Montage der Messsonde ist einfach. Dazu muss nur ein Loch mit einem Durchmesser von etwa 16 Millimetern durch die Wand gebohrt werden. Anschließend kommt die Neopren-Tülle in die Bohrung und der Mitarbeiter drückt diese auf die Wandoberfläche. Nun muss er das Messrohr in der Tülle auf die passende Einbaulänge schieben.

„Eine regelmäßige Filterüberwachung bringt für den Betreiber eine ganze Reihe von Vorteilen“, erläutert Matthias Alber. „Durch überwachte und ordnungsgemäß gewartete Luftfilter lassen sich die Anlagen sparsam einsetzen. Und es entsteht kein höherer Energieverbrauch durch verschmutzte Filter.“ Auch der Aufwand für die Wartung der Filter wird vermindert und die geforderte Raumluftqualität lässt sich sicher einhalten. „Der Betreiber kann sein Filtersystem effektiver nutzen“, sagt er. Normen und Vorschriften sind keine Hürde mehr. Mit Hilfe der Differenzdruckgeräte ist der Filterzustand auf einen Blick erkennbar, auch aus der Distanz und an schwer zugänglichen Stellen. Die Messgeräte von BRIEM mit Rot-/Grün-Bereichen in der Skala sind international selbsterklärend und sorgen so weltweit für eine hohe Zuverlässigkeit.

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